Liebe Lesende,
heute, am 27. Januar, ist der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Seit genau 30 Jahren gibt es diesen besonderen Tag – damals eingeführt vom Bundespräsidenten Roman Herzog im Jahr 1996. Er soll an die Millionen Menschen erinnern, die durch die NS-Zeit Opfer von Gewalt wurden, die verfolgt, entrechtet, ermordet wurden. Es waren politisch Verfolgte, unliebsame Gruppen aufgrund ihrer Herkunft, Religion, Einstellung – ja, und auch der vermeintlichen Gesundheit. Menschen mit Behinderung, psychischen Erkrankungen und Pflegebedarf waren in dem System ungewollt.
Mittlerweile ist der 27. Januar auch international durch die Vereinten Nationen als der Internationale Holocaust-Gedenktag anerkannt. Er soll uns an daran erinnern, was Hass, Rassismus, Intoleranz und Ignoranz auslösen können, was passieren kann, wenn die Demokratie zerbricht.
Wir müssen uns immer wieder erinnern – nicht nur an solchen speziellen Gedenktagen –, denn leider ist es nicht selbstverständlich, in Frieden zusammenzuleben, einander zu achten und zu respektieren.
Nur gemeinsam halten wir unsere demokratischen Werte wach. Wir als Verband setzen uns dafür klar und unmissverständlich ein. Wir und auch die ProSenis beteiligen uns deshalb auch an der Kampagne vom Paritätischen Niedersachsen „Du bist Demokratie“. Mehr Informationen zu dem Thema finden Sie hier für den BVN und hier für die ProSenis GmbH.
Herzliche Grüße von Ihrem BVN
Dr. Petra-Kristin Bonitz
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit