Liebe Lesende,
da wir innerhalb des Vereinsgebietes von Niedersachsen immer wieder die Erfahrung machen, dass blinde Menschen, die eine stationäre Reha-Maßnahme verordnet bekommen, von einschlägigen Kliniken allein wegen ihrer Blindheit abgelehnt werden, schließen wir uns dem nachstehend wiedergegebenen Aufruf des Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbundes an. Teilen Sie mit uns Ihre hoffentlich positiven Erfahrungen beim Antritt einer Reha-Maßnahme.
Wir bitten um Beachtung und – sofern Sie selbst betroffen sind – um aktive Mithilfe.
Die Weitergabe erfolgt mit Genehmigung des Herausgebers.
Aufruf: Ihre positiven Reha-Erfahrungen (Quelle: bbsb inform)
Kennen Sie das auch – dieses mulmige Gefühl vor einer Reha, weil man nicht weiß, ob dort überhaupt jemand Erfahrung mit Blindheit oder Sehbehinderung hat, oder ob man überhaupt aufgenommen wird? Wir wollen das ändern.
Der DBSV sammelt gerade Empfehlungen für Rehakliniken, in denen man sich als blinder oder sehbehinderter Mensch nicht durchkämpfen muss, sondern einfach gut aufgehoben ist.
Vielleicht hatten Sie selbst schon eine Reha, bei der das Personal ganz selbstverständlich mit angepackt hat, wo man Ihnen den Weg zum Speisesaal gezeigt hat, oder die Unterlagen vorgelesen hat. Genau solche Häuser suchen wir. Es muss keine große, bekannte Klinik sein – manchmal sind es gerade die kleineren, in denen man sich am meisten Mühe gibt.
Schreiben Sie uns einfach kurz, wie die Klinik heißt, wo sie liegt und was für Sie den Unterschied gemacht hat. Bitte senden Sie dazu eine E-Mail an Angelika Ostrowski: a.ostrowski@blickpunkt-auge.de
So entsteht nach und nach eine Liste, auf die sich andere verlassen können, wenn sie selbst vor dieser Entscheidung stehen. Ihre Erfahrung könnte für jemand anderen genau der Hinweis sein, der die nächste Reha leichter macht. Vielen Dank!
Herzliche Grüße von Ihrem BVN
Dr. Petra-Kristin Bonitz
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit