Liebe Lesende,
so langsam sind die letzten Lebkuchen aufgegessen und die Frage steht im Raum, was es am letzten Tag des Jahres geben soll. Mögen Sie Karpfen? Ich leider nicht, weshalb ich Ihnen keine Tipps dahin gehend geben kann, aber in diesem NDR-Artikel sind viele enthalten. In dem Ort, wo ich aufgewachsen bin, gab es immer große Hinweisschilder, wo es frischen Karpfen zu kaufen gibt. Ob das jetzt noch so ist? Nach einem alten Brauch wurde früher eine Schuppe des Silvesterkarpfens aufgehoben und als Glücksbringer im Geldbeutel aufbewahrt, um das nächste Jahr in Wohlstand zu verbringen.
Mittlerweile sind Gerichte wie Raclette, Fondue oder Fingerfood wahre Klassiker geworden. Und als süßen Abschluss dann keinen Karpfen, sondern einen Krapfen (oder auch Berliner oder Pfannkuchen genannt) in allen möglichen Variationen, sodass die Entscheidung schwerfallen kann. Kennen Sie den Brauch, Senf in einen der Krapfen zu füllen? Wer diesen Besonderen erwischt, sorgt nicht nur für Belustigung bei den anderen, sondern soll auch das kommende Jahr über Glück haben.
Heute und auch morgen wird es viele Jahresrückblicke im Fernsehen und Radio geben. Was ist in diesem Jahr 2025 alles geschehen? Weltpolitisch gibt es einiges zu berichten.
Vielleicht nutzen Sie diese letzten Tage des Jahres auch für sich persönlich, um einmal zu überlegen, was Ihnen in diesem Jahr gefallen hat, was Ihnen in Erinnerung bleiben wird und was Sie verändern möchten. Manche Dinge lassen sich nicht ändern, sondern sie müssen akzeptiert werden. Manche Dinge aber können angegangen werden – im Großen, im Kleinen. Hilfreich ist die nötige Motivation und auch Muße. Dafür ist so ein Jahresende gut geeignet, meinen Sie nicht? Einmal in sich gehen und überlegen, welche Ziele sinnvoll und gut zu schaffen sind. Und dann? Einfach loslegen! Und dafür braucht man auch keinen Krapfen mit Senf oder eine Schuppe vom Karpfen.
Einen schönen Jahreswechsel für Sie!
Herzliche Grüße von Ihrem BVN
Dr. Petra-Kristin Bonitz
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit